Diesel Fahrverbot: Eine Tragödie?

Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln!

Das Fahrverbot in den Innenstädten kommt! Das Fahrverbot in den Innenstädten kommt, aber noch nicht gleich! Die Geschwindigkeitsbegrenzung 120 km/h auf den deutschen BAB kommt! Geschwindigkeitsbegrenzung ist Freiheitsberaubung. Geschwindigkeitsbegrenzung kommt nicht.  So oder ähnlich sind die Headlines deutscher Medien in den letzten Monaten. A never ending story???

Politik macht den Bürger zum Affen.

Seit geraumer Zeit gelingt es der deutschen Politik und in ihrem treuen Gefolge den Medien mal mehr und mal weniger intensiv uns, die „braven“ Bürger, mit skurrilen Verbalbildern pro und contra Fahrverbot und Geschwindigkeitsbegrenzung zu erzürnen und/oder zu verängstigen. Liebe Freunde, wenn es nicht so traurig wäre, müssten wir uns ausschütten vor Lachen. Aber die Politik braucht diese Märchenstunden. Politiker versprechen sich von ihrem Fabulieren Wählerstimmen und das ist das Einzige, was in der Politik zählt. Zur Erinnerung lt. Wikipedia sind „Märchen frei erfunden und weder zeitlich noch örtlich festgelegt.“ Anders und mit Worten von Konrad Adenauer ausgedrückt: “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!“ Dieses Statement hat heute nicht nur in der Politik unverändert Gültigkeit. Aber in der Politik ist es eine gern genommene Handlungsmethode.

Es ist doch schön, ohne prüfbare Beweise antreten zu müssen, zukunftsbezogene Schreckensszenarien verkünden zu können, wie z.B.: Ganze Stadtviertel keuchen unter der Umweltbelastung! Kliniken sind voller Patienten mit Atemnot! Die Quote der Verkehrstoten ist nur so hoch, weil es auf der Autobahn keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt! usw., usw.

Hallo!!! Starten wir mit einem Slow down! Machen wir einmal den Versuch einer sachlichen Bewertung der Situation. Für mich gilt von jeher das Motto:

“Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben!“

Liebe Freunde, das ist nicht von Mammut und nicht neu. Es ist von Albert Einstein, gestorben 1955 und das war nicht gestern.

„If you can’t measure it, you can’t manage it!“ (Peter Ducke)

Fakt ist: Neben vielen anderen Luftverpestern sind Autos dank ihres Schadstoffausstoßes Klimaschädlinge. Industrieanlagen, Energie(Kohle)-produktion, Flugverkehr (lt. neuester Statistik sind 2018 3,4 Millionen Flüge in und über Deutschland abgefertigt worden!!!), Container- und Kreuzfahrschiffsverkehr mit den Stinkdieselantriebsaggregaten u.v.a.m. erwähne ich hier nur, um die ungeheure Bedeutung der Auswirkungen des Straßenverkehrs auf die Umweltbelastung hervorzuheben und die positive Auswirkung auf die Weltklimaentwicklung. Ha, Ha, Ha!!!

Aber schon hier beginnt das Desaster. Alle reden und streiten über den Schadstoffausstoß von Autos. Nur worüber geredet und gestritten wird, ist unklar. Die Politik tut nichts, Bewertungskriterien zur objektiven Bewertung transparent zu machen. Schon der Begriff Auto bedarf der Erläuterung. sprechen wir von PKW, mit welchem Antrieb, Benzin, Diesel, Elektro etc., sprechen wir von LKW oder Bussen… Warum sollte die Politik die Transparenz forcieren und sich selbst damit eine Argumentationsplattform entziehen?

Bei der politischen Informationspolitik bleibt einem die Spucke weg

Hört man dazu die zuständigen Minister der Bundesregierung (Umwelt und Verkehr), stehen einem die Haare zu Berge. Ein Beispiel gefällig? Am 26.01.19 gegen 18.35 Uhr ARD in der Sendung „Berlin Direkt“ stellte die Moderatorin Tina Hassel der Bundesumweltministerin verschiedene klare Fragen zur Lösung im Problemfeld Klima/Verkehr, also den Zuständigkeiten zwischen Umwelt-/Verkehrsministerium. Keine einzige Frage ist von Frau Schulze substantiell beantwortet worden. Außer Allgemeinplätzen und „dämlichem“ Grinsen gab es keine Resonanz. Das Gesicht der Moderatorin, aber auch deren Körpersprache, sprach Bände. Die Sendung ist sicher bei der ARD archiviert und dort abrufbar.

Das ist ein Skandal. So klärt man die potentiellen Wähler nicht auf. Und diese Dame ist kein Unikat, mehr dieser politischen Profilneurotiker kann man in den permanent im Programm der Öffentlich-rechtlichen befindlichen TV-Talkshows immer wieder bewundern.

Informationsstatus „wie bei Hempels unter dem Sofa“!

Um die Verunsicherung zu symbolisieren, zitiere ich aus drei Botschaften:

1.) Leserbrief in der RP vom 11.02.19: “Haben sich unsere Politiker mit dem Thema Abgas auseinandergesetzt? …Die Werte für Stickoxyd liegen bei 40 Milligramm für die Außenluft, doch darf die maximale Arbeitsplatz-Konzentration 950 Milligramm betragen (8 Std./Tag und 40 Std./Woche)…“ Es ist nicht wesentlich, ob der Leser Recht oder Unrecht hat. Es ist Aufgabe der Politik hier für Klarheit zu sorgen.

2.) Leserbrief RP vom 07.02.19: „…Belastbare Messdaten erfordern neben einem kalibrierten Messsystem auch die eindeutige Vorgabe von Parametern (z.B. Lage, Position, Umgebungsbedingungen und Luftströmungsverhältnisse), die das Messergebnis beeinflussen können…“

3.) Headline RP vom 24.01.19: „Lungenärzte: Grenzwerte für Abgas ohne Grundlage“. Das sind nur drei von -zig kritischen Stimmen.

Den Bürgern fehlt Transparenz was, warum, von wem, wie veranlasst werden soll und vor allem welche Kosten kommen auf den Bürger zu.

Da reicht es nicht, wenn der grüne Hofreiter lauthals in die Gegend posaunt: „Der Sprit ist immer noch zu billig!“ Das ist schon eine kaum noch zu überbietende Unverschämtheit. Als Bundestagsangehöriger fährt der Herr kostenlos 1. Klasse ICE und sein Bundestagssalär liegt deutlich über dem Gehalt einer/s Normalangestellten, sollte der Herr einen PKW besitzen und benutzen, wird ihn die Spritpreiserhöhung wohl kaum stören.

Lt. der „Welt“ vom 12.02.19  soll der Herr das mit seiner Steuerpflicht nicht so genau nehmen. Das ist der geborene Ratgeber. Und seine Parteikollegin Baerbock, eine Frau die so wissensomnipotent schwafelt und zu jedem zu lösenden Problem sofort hypothetische Lösungen medienwirksam zur Verfügung stellt, in gleicher Sache in ihrem Interview mit der RP vom 04.02.19 u.a. fest: „…Bezahlbare und klimafreundliche Mobilität für alle Menschen gehört für mich zur staatlichen Daseinsvorsorge…“, wohlwissend, dass damit kurzfristig quantitativ das Pendlerprofil nicht lösbar ist, weil 1. heutige Pendlerverbindungen hoffnungslos überfüllt sind und 2. das Problem sowohl infrastrukturell als auch finanziell kurzfristig weder für die Kommunen noch für den Bund lösbar ist. Wie ich aber schon anführte, auch hier Märchenstunde mit Tante Annalena. Den Nachweis,  dass auch nur einer ihrer großkotzigen Ratschläge umgesetzt werden, hat sie bisher nicht gebracht und so die aktuellen Wahlauguren ist es wenig wahrscheinlich, dass sie den Nachweis in naher Zukunft bringen wird.

Hoffen und harren macht manchen zum Narren

Liebe Freunde, zurück zu unserem Problemfeld: „Fahrverbot“. Die Lage scheint hoffnungslos. Was bleibt zu tun? Ich wiederhole mich. Auch hier gilt: Hilfe zur Selbsthilfe!!! Weg von der staatlichen Nanny-Mentalität! Nicht vergessen! Wir sind das Volk!!! Da können westdeutsche Bürger etwas von ostdeutschen Mitbürgern lernen. Eine „elitäre“ Minderheit von 709 Bundestagsmitgliedern sind in Summe <0,001% der Gesamtbevölkerung.

Ich habe schon an anderen Stellen meiner Blogs darauf verwiesen: Wartet nicht ab, hofft nicht auf Einsicht der sich selbst als elitär empfindende Politik. Rauft Euch zusammen und/oder macht Euch auf die Socken. In euren Botschaften konsequent, im Auftritt friedlich.

Leitet endlich eine Wende in der offenen, demokratischen Kommunikation mit Verbindlichkeitscharakter ein. Allgemeinplätze in Facebook und/oder Twitter reichen da nicht aus. Wenn überhaupt  muss es schon ein Shitstorm in Form eines Shit-Tsunami sein. Und ohne jemanden zu nahe zu treten, das traue ich niemandem zu. Keiner von uns hat das Kaliber eines „Donald Trump“. Ich meine nicht den „tollen Präsidenten“, sondern seinen enormen positiven/negativen Bekanntheitsgrad und nur das ist, was zählt.

Wir zahlen die Zeche!

Zum Beispiel: Verlust der Individualmobilität, Verlust der freiheitlichen Entscheidung über euer Fahrverhalten, Kraftfahrzeugsteuer- und/oder Kraftstofferhöhung, Sperrung von Innenstädten für PKW und weiteren „Fantastischen Ideen“ unserer für Kreation von Individual-/Kollektivgeldquellen durchaus schöpferisch begabten politischen Elite in Berlin.

Auch heute steht am Ende wieder ein Appell: Setzt Euch endlich zur Wehr und werdet endlich friedlich rebellisch. Fordert für Euch das ein, was Basis der Demokratie ist: Direkte Beteiligung des Volkes an politischen Entscheidungen. Ich sage direkte Beteiligung, das heißt, nicht nur durch einen gewählten Repräsentanten, sondern mit dem gewählten Repräsentanten. Ich weiß sehr wohl, das wird nicht leicht. Aber, was Erfolg bringe soll, ist nie leicht.

Was meinst Du dazu?

Nur zu, ich stehe auch Dir gern zur Verfügung. Schreib es in den Kommentar oder auf unsere Facebookseite.

Euer Mammut.

Aktueller Nachtrag vom 13.02.19:

Liebe Freunde!

Zu dem im Blog beschriebenen Informationschaos meldet Welt.de heute, 13.02.2019 und es ist nicht der 1. April, mit der Headline: Die unglaubliche Wiederauferstehung des Diesel! Solltet Ihr unbedingt lesen! Bin gespannt, was die Riege der politischen Experten für Fahrverbote von Rot und Grün in ihrem Märchenrepertoire an Gegenargumenten haben. Also, um so mehr: Nur Einigkeit macht stark!!! Ich bleibe auf „Sendung“.

Euer Mammut 

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