Bedrohlich moderne Lebenswelten

Zukunft ist machbar. Die Welt im Wandel – der Mensch im Mittelpunkt: Alt + Jung = Erfolg. Positiv motivierende Gedanken für alle „jungen“ Alten, die Alt sein nicht als Strafe oder Zumutung sondern vor allem als Chance sehen.

Wie Phönix aus der Asche


Vor mehr als 20 Jahren, d.h.1995 wurden zaghaft die ersten Handys auf den deutschen Markt angeboten. Geräte, sau teuer, die nur mobiles Telefonieren zuließen. Telefonieren mit dem Handy um 1995 kam Lotto spielen gleich.


Was damals niemand oder nur sehr wenige ahnten, die Welt stand vor einer neuen Revolution mit dramatischen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Veränderungen, die den wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen des 1850 beginnenden Industriezeitalters nicht nur gleichkommen, sondern an Vehemenz und Innovationsherausforderung deutlich übersteigen werden. Der Prozess „Digitales Zeitalter“ hat gerade erst begonnen. Die Veränderungen sind bestenfalls zu ahnen.


Zwar gab es in Deutschland seit 1989 erste zaghafte Versuche mit dem Internet, aber mit den heutigen Dimensionen hatte das weder quantitativ noch qualitativ etwas zu tun. Oder anders gesagt, vom Internet träumten in den 90-er Jahren in Deutschland nur Exoten!  IPhone, IPad, Web 2.0,Twitter und FB u.v.a.m. schlummerten in Deutschland noch im Innovationsteich. Und heute, ca. 25 Jahre später, ist das zum IPhone/Smart-Phone mutierte Handy zu einem mobilen Jedermann-Kommunikationsbüro geworden. Des einen Freud und des anderen Leid.

Da beißt die Maus keinen Faden ab

Wer heute bis ca. 30 Jahre alt ist (ca. 30 % unserer Bevölkerung) kennt ein Leben ohne IT-Kommunikationsvarianten schon gar nicht. Warum auch? Sie sind Kinder des globalisierten Internetzeialters, heute perfekt vernetzt, das Smartphone stets in der Hand, den Kopfhörer am/im Ohr und mit den neuen Technologien Up-To-Date.


Dieser IT-Boom hat enorme Veränderungen in unserer Bevölkerung ausgelöst. Die Einen fasziniert die IT, die Anderen fühlen sich überfordert und bleiben resignierend zurück und schauen mit Angst in die Zukunft.
Je jünger die Bevölkerung ist, desto selbstverständlicher ist der Umgang mit IT und mit dem Anspruch auf weitere Optimierung. Aber wie sollte es auch anders sein? Junge Menschen sind in das IT-Zeitalter hineingeboren. Eine Vorstellung „leben ohne IT“ gibt es für sie nicht.. Und das kann man jungen Menschen nicht zum Vorwurf machen. Das sollte die älteren Generationen akzeptieren

Schuster, bleib bei deinen Leisten!

Ca. 28 % unserer Bevölkerung (ca. 29 Mio Menschen in Deutschland), nahezu gleich viele, wie in der Altersgruppe bis 30 Jahre, sind heute älter als 60 Jahre, also Senioren oder angehende Senioren. Tendenz in den nächsten Jahren stark steigend. Klammert man das Telefonieren aus, gehört bei vielen Menschen dieser Altersgruppe IT nicht unbedingt zum täglichen Ritual.


Die Folge, unsere Gesellschaft driftet dank der IT-Revolution kommunikativ rapide auseinander. Und eines ist sicher, diese Drift ist nicht zu korrigieren, in dem argumentativ „die gute alte Zeit“ aus der Mottenkiste geholt wird und reklamiert wird, wie toll alles früher war. Früher ist out, wir leben 2018.


Akzeptieren wir die Entwicklung, suchen und nutzen wir positive Ansätze, um Menschen 60 Plus in ein Leben mit normalem, respektvollem Miteinander aller Generationen zu führen.

Lösung „Generationen-Management“?

Nicht das, aber ein Zauberwort heißt Generationenmanagement und bedeutet Jung + Alt = Erfolg. Übersetzt: das Alter 50 Minus und das Alter 50 Plus suchen gemeinsam Wege, wie man die Zukunft aktiv gestalten kann oder will!
Zukunftsforscher beschäftigen sich seit Jahren intensiv mit diesem Thema. Über die Ergebnisse der Forschung kann man herrlich streiten, Fakt ist aber, dass erarbeitete Tendenzen und Prognosen zumindest richtungsgebende Denkanstöße sind.
Zu unserem Thema Jung + Alt = Erfolg, bei mir subsumiert im  Begriff Generationenmanagement, ein Beispiel
 „Drei-Generationen-Familie, die neue Wagenburg des 21.Jahrhunderts.
Noch nie in der Geschichte der Menschheit hatte die Pflege der Generationenbeziehungen über drei Generationen hinweg eine solche existentielle Bedeutung. Generationenbeziehungen werden wichtiger als Partnerbeziehungen. Die Drei-Generationen-Familie wird zur Wagenburg des 21. Jahrhunderts“.


*) Prof. Dr. Opaschowski, Zukunftsforscher „Thesen und Prognosen 2014!“

Herausforderung 60 Plus „Dem Leben Leben geben!“

Das Alter ist ein wesentlicher, vielfach auch positiver Lebensabschnitt. Der Anspruch der älteren Generation geht aber weit über Baby-/Hundesittings mit der Funktion des Aufpassers hinaus.


Das Leben 60Plus ist der Übergang aus dem Berufsleben in den häufig zitierten „verdienten Ruhestand“. Was auch immer das  heißt! Realistisch ist dieser Lebensabschnitt die letzte Phase im menschlichen Lebenszyklus. Ich bin kein Miesmacher, aber diese Aussage ist absolut richtig.

Unser Leben ist es aber  wert, sich rechtzeitig, d.h. mit ersten Gedanken ab 50Plus auf den  Ruhestand vor zubereiten und systematisch zu planen und Ziele zu setzen. Und zwar jeder so, wie es ihm richtig und für ihn individuell machbar erscheint. Unter dem Aspekt des Generationenmanagement fordert jede Lebenszielplanung eine Einbindung des sozialen Umfelds, um mögliche später auftretende Konflikte zu minimieren.


Das Auseinandersetzen mit der Zukunft aktiviert, schafft Selbstvertrauen, aber auch Zweifel und Selbsterkenntnis. In jedem Fall schafft es positiven und/oder negativen Kommunikationsbedarf oder kurz gesagt: inspiriert uns, zu leben.


„Dem Leben Leben geben!“ mit und in unserem sozialen Umfeld!“
So schaffen wir uns unsere  Wagenburg, wir realisieren die Pflege der Generationenbeziehungen über drei Generationen hinweg.
Generationenbeziehungen werden wichtiger als Partnerbeziehungen.

Die Botschaft:

Der menschliche Lebensweg ist vergleichbar mit dem kalendarischen Jahreszyklus. Ab 50 Plus bewegen wir uns je nach Alter, phys./psych. Verfassung, Engagement und Kommunikationsbereitschaft irgendwo jahreszeitlich zwischen Herbst und Winter. Und der Winter wird kommen, unabdingbar. Das ist zu akzeptieren, diese Positionierung ist für jedermann unumkehrbar. Allen Menschen im Alter 50 Minus wird dabei der Weg aufgezeigt, dass dieser Weg auch für sie selbst unausweichlich ist.

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