Das Geschäft mit dem Notfall: SOS-Notruf

Menschen in Notsituationen warten auf Hilfe. Und das ist unabhängig
vom Alter der Menschen. Hilfe kann aber nur kommen, wenn der “Samariter“ von der Notsituation Kenntnis bekommt und da klemmt es häufig.


Zu früh die Flinte ins Korn werfen.


Der prozentuale Anteil der Älteren an der Gesellschaft wird in dem/den nächstenJahrzehnt/-en in Folge des Babyboomer-Effekts überproportional steigen. Das ist nichts Neues. Mit zunehmenden Alter zeigen Körper und Seele Verschleißerscheinungen, bei demEinen früher, bei dem Anderen später. Nur entkommen kann  dieser Tendenz niemand. Das verdrängen wir gern, aber auch das ist nichts Neues.


Politik/Gesellschaft/Unternehmen suchen u.a. nach Lösungen, gesundheitlich beeinträchtigtenMenschen aller Altersstufen möglichst lange das sichere Verweilen in den eigenen Vierwänden zu erhalten. Ja, das ist unter Einhaltung bestimmter Sicherheitsstandards möglich. Deshalb gilt, Ruhe bewahren, nicht in Tristesse die Flinte ins Korn werfen und sich dem Pflegenotstand ergeben. Jung und Alt sind aufgefordert, dort wo es geht und Sinn macht gemeinsam, sich zu informieren, Risiken abzuschätzen und dann notwendige Entscheidungen zutreffen. Sicheres Verweilen impliziert u.a. auch Sicherheit im wahrsten Sinne des Wortes durch die Möglichkeit, in Notfällen ohne fremde Hilfe Alarm auslösen zu können. Das gilt sowohl Inhouse als auch Outdoor.

Der springende Punkt für mich


Plötzlich eines Tages war ich allein in meiner Wohnung. Allein, unwiederbringlich allein zu sein, das ist ein gewaltiger Schock. Verstärkend folgte, als negative Folge einer Operation, eine erhebliche Reduzierung meiner Mobilität. Freunde, die mir wohl gesonnen sind und mir Mut machen wollen, sagen, und ich hoffe, sie sagen es nicht nur aus Höflichkeit, mein Geist sei wach. Das klingt durchaus motivierend. Aber das Gefühl von Alleinsein in Verbindung mit Einsamkeit, i.S. innerer Leere und Abhängigkeit, das mit dem Schließen der Wohnungstür auftreten kann, verstärkt mit meiner eingeschränkten Mobilität löste bei mir die Frage aus: „Was mache ich, wenn bei mir ein Notfall eintritt!“ Zunächst habe ich mich mit denMöglichkeiten der  Kommunikation per iPhone zufrieden gegeben. Da ich nicht zu der Generation 50 Minus, sondern zu der Generation 50 Plus gehöre, hat sich in dieser Phase bei mir nie ein Gefühl der Sicherheit eingestellt. Mir war klar, für meine persönliche Sicherheit muss ich etwas tun. Dank der Printmedien und den Möglichkeiten per Internet gezielt Informationen zu recherchieren, habe ich mich entschieden, gezielt nach einem Notrufgerät zu suchen. Mein Anspruch dabei: Nutzung des Gerätes: “SOS Inhouse und Outdoor“.

Meine Entscheidung zum „Notruf auf Knopfdruck“


Mein Freund, der von meinem Bemühen um „mehr innere Stabilität und Sicherheit“ wusste, spielte mir den Test „Hilfe auf Knopfdruck“ der Stiftung Warentest vomAugust 2018 zu. Präsentiert werden die Testergebnisse verschiedener Anbieter von Notrufgeräten. Im zusammenfassenden Test-Qualitätsurteil war keines der getesteten Angebote besser als befriedigend bewertet. Das war für mich dasSignal, mein persönliches Notruf-Anforderungsprofil zu erstellen.  Bei der Bewertung der Wunschkriterien meines Notruf-Anforderungsprofils orientierte ich mich an den Ergebnissen des Tests der Stiftung Warentest und habe mein Gerät, ich nenne es hier „NN“ entdeckt und bestellt.


Das Gerät kam prompt. Die 4 Wochen Testphase habe ich genutzt, um mich mit demGerät(-en) vertraut zu machen und meine spezifischen Anforderungen zu testen. In zahlreichen, überwiegend Outdoor-Tests habe ich Anfangsschwierigkeiten überwunden. Der Ablauf hat sich harmonisch eingespielt.  Ich bin mit den Ergebnissen, vor allem der präzisen GPS-Outdoor- Ortung, zufrieden.

Fazit


Seit dem  1. Oktober 2018 habe ich einen neuen ständigen Begleiter.
Laut Vertrag werden Nutzer aufgefordert, min. 2 x pro Monat einen Test mit dem Gerät durchzuführen. Alle Tests, die ich in den letzten Wochen Inhouse und/oder Outdoor durchgeführt habe, sind zeitlich, kommunikativ und GPS-ortsbestimmend für mich perfekt gelaufen.


Mein Notrufgerät „NN“, für einen kleinen Obolus/Tag, hat mir ein Stück Lebensqualität zurückgegeben. Ich bin zwar unverändert allein und auch die Einsamkeit spür ich noch, aber ich bin zufriedener, habe einen Teil meiner inneren Ruhe zurückgewonnen und fühle mich wieder ein wenig unabhängiger von anderen Menschen.


Kurz:
Inhouse und  Outdoor fühle ich mich mit „NN“ sicherer. Wohlwissend 100% Sicherheit gibt es nicht. Das war eine gute Entscheidung von mir!

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