Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert

Ein Kaleidoskop deutscher Medien-Headlines „nur“ der letzten Wochen

– „Dann holen wir eben  eine Polin!“

– „Roboter in der Pflege sind eine Chance.“

– „Pflege-Hebammen sollen Angehörigen helfen!“

– „Minister will Pflegeschulen im Ausland aufbauen!“

– „Viele Pflege-Azubis haben das Gefühl, verheizt zu werden!“

Schon dieser Auszug permanent über Medien kommunizierter Pflegebotschaften zeigt: die Politik ist hilflos, ratlos, mutlos.

 

Bankrotterklärung der Politik

Liebe Freunde, ob wir es wahr haben wollen oder nicht, in Deutschland droht ein Pflegechaos. Das gilt sowohl für Krankenhäuser, als auch für die Altenpflege. Verantwortlich für dieses Desaster ist die Politik. Der Zustand und die zu erwartende Entwicklung sind seit Jahren bekannt.

Lösungsergebnis: Geschwafel und Gezänk zwischen den Parteien. Außer permanenten offenen und versteckten Beitragserhöhungen passiert „fast nichts“!

Der Trumpf der Politik: Allgemeines Desinteresse


Eine Gesellschaft besteht nicht nur aus gesunden jungen Menschen mit Eltern bis zum Alter von 40 Jahren. In unserer Gesellschaft leben gegenwärtig mehr als 40 Millionen Menschen, die ihren Lebenszenit längst überschritten haben. Knapp 30 Millionen davon sind Menschen 60Plus,Tendenz steigend. Und die Zeituhr tickt unaufhörlich. Der Druck der Straße zu einer Lösung geht gegen Null. Aber Desinteresse ist keine Lösung.

Wer soll das bezahlen?

Die Jungen können den Kopf in den Sand stecken und sagen, was interessieren mich die Alten. Aber so einfach kommt ihr nicht davon. So einfach ist die Rechnung nicht.

Steigende Versorgung von Alten und Kranken verursachen Kosten, aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Und die andere Seite: zusätzliches dringend gebrauchtes Pflegepersonal ist nicht vorhanden. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Die technische Ausstattung der Pflegeeinrichtungen bedarf permanenter Aktualisierung. Aber, wo kein Moos, da ist nichts los. Der Staat rettet sich in Beitragserhöhung. Und jede Beitragserhöhung, auch zur Pflegeversicherung, und die sind unausweichlich, reduzieren die Nettoeinkommen der privaten Haushalte.

Das Pflegekonzept 2040.

Nicht vergessen, wer heute zwischen 30 und 40 Jahren alt ist, steuert 2040 mit großen Schritten auf 60 Plus zu. Das Thema Pflege kann sehr schnell zu einer sehr persönlichen Herausforderung werden. Wohl dem, der dann in eine gesicherte Zukunft gehen kann.

Deutschland braucht eine verbindliche strategische Pflegeorientierung, nicht irgendwann, nein jetzt. Fordert Eure Zukunftssicherung ein. Von allein kommt nichts!!

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